AGBs

🐾 Warum das „Kleingedruckte“ bei uns ein großes Herz hat! 🐾

Liebe Hundefreunde!

Bevor wir gemeinsam auf den Trainingsplatz flitzen, die ersten Leckerlis fliegen und dein Vierbeiner zum Musterschüler wird, gibt es noch eine kleine Formsache. Ja, genau – unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB)!

Wir wissen natürlich, dass Rechtstexte nicht unbedingt zu den Lieblingsbeschäftigungen gehören. Trotzdem bitten wir dich von Herzen, dir kurz ein paar Minuten Zeit dafür zu nehmen.

Sehen wir es einfach wie das verlässliche „Sitz!“ und „Platz!“ im Alltag: Klare Regeln geben uns allen Struktur, Sicherheit und jede Menge Freiraum für den gemeinsamen Spaß!

Schnapp dir also einen Kaffee (oder ein Leckerli), wirf einen kurzen Blick in unsere AGBs und dann starten wir voll durch in ein großartiges Training!

Wir freuen uns auf dich und deine Fellnase! 🐶✨

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGBs)

§ 1 - Geltungsbereich und Vertragsgegenstand

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Dienstleistungen, Kurse, Workshops, Einzel- und Gruppenstunden der Hundeschule Goldene Leine (nachfolgend „Hundeschule“ genannt). Vertragsgegenstand ist die fachliche Anleitung des Hundehalters und des Hundes im Rahmen des jeweils gebuchten Angebots. Die Hundeschule schuldet keinen bestimmten Trainingserfolg, da dieser wesentlich von der Mitarbeit des Hundehalters, dem Verhalten des Hundes und der Umsetzung der Trainingshinweise außerhalb der Stunden abhängt.
Die Hundeschule verfügt, soweit gesetzlich erforderlich, über die behördliche Erlaubnis zur gewerbsmäßigen Ausbildung von Hunden für Dritte bzw. zur Anleitung der Ausbildung durch den Tierhalter gemäß § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 Buchstabe f TierSchG. Zuständig ist die für den Betriebssitz der Hundeschule zuständige Veterinärbehörde (Bergisches Veterinäramt).
Mit der Anmeldung zu einem Angebot erkennt der Teilnehmer diese AGB an.


§ 2 - Teilnahmevoraussetzungen, Impfschutz und Gesundheit

  1. Am Training können nur Hunde teilnehmen, die über einen aktuellen, behördlich vorgeschriebenen Impfschutz, insbesondere gegen Tollwut, verfügen. Der Impfausweis ist vor der ersten Trainingsstunde vorzulegen.
  2. Der teilnehmende Hund muss frei von ansteckenden Krankheiten und Parasiten sein. Ist dies nicht der Fall, ist der Hund bis zur Genesung vom Training ausgeschlossen.
  3. Chronische Erkrankungen, körperliche Einschränkungen oder Verhaltensauffälligkeiten (z. B. gesteigerte Aggressivität) des Hundes sind der Hundeschule vor Trainingsbeginn unaufgefordert mitzuteilen.

§ 3 - Läufige Hündinnen

  1. Läufige Hündinnen können grundsätzlich am Training teilnehmen. Der Teilnehmer ist verpflichtet, die Hundeschule vor Trainingsbeginn vorab über die Läufigkeit der Hündin zu informieren.
  2. Im Einzelfall und zum Wohle der Hündin (z. B. bei starkem Stress oder starker Ablenkung anderer Hunde) behält sich die Hundeschule das Recht vor, die Hündin zeitweise vom Gruppentraining auszuschließen.
  3. Bei einem Ausschluss wegen Läufigkeit wird die vereinbarte Leistung nicht ersatzlos gestrichen; der Teilnehmer erhält das Recht, die versäumten Einheiten nach Absprache in einem Ersatzkurs oder zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.

§ 4 - Haftung und Versicherungspflicht

  1. Für jeden teilnehmenden Hund muss eine gültige Hundehalter-Haftpflichtversicherung bestehen. Der Nachweis ist auf Verlangen vorzuzeigen.
  2. Der Hundehalter bleibt auch während des Trainings verantwortlicher Tierhalter im Sinne des § 833 BGB. Er haftet für alle durch ihn oder seinen Hund verursachten Schäden.
  3. Die Hundeschule haftet nur für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Hundeschule oder ihrer Erfüllungsgehilfen beruhen. Die Haftung für Verletzungen von Leben, Körper und Gesundheit bleibt hiervon unberührt.

§ 5 - Preise und Zahlungsbedingungen

  1. Die Vergütung für die Leistungen der Hundeschule richtet sich nach der aktuellen Preisliste.
  2. Kleinunternehmerregelung: Alle angegebenen Preise sind Endpreise. Aufgrund der Anwendung der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer erhoben und ausgewiesen.
  3. Die Zahlung kann per Barzahlung, Überweisung oder PayPal erfolgen.
  4. Sofern nichts anderes vereinbart wurde, sind Erstgespräch/Einzelstunden direkt vor oder nach der Stunde bar oder per PayPal/Überweisung zu bezahlen.
  5. Kursgebühren, Workshop-Gebühren und Wertkarten sind vor Beginn des jeweiligen Angebots bar oder per Überweisung oder PayPal zu begleichen.

§ 6 - Gutscheine, 5er- und 6er-Karten

  1. Erworbene Gutscheine sowie 5er- und 6er-Karten sind vom Umtausch und von der Barauszahlung ausgeschlossen.
  2. Wertkarten (5er- und 6er-Karten) sind personengebunden und nicht auf Dritte übertragbar.
  3. Wertkarten haben eine Gültigkeitsdauer gemäß der gesetzlichen Regelverjährung (§ 195 BGB) von 3 Jahren, beginnend mit dem Ende des Jahres, in dem die Karte erworben wurde.
  4. Die Absageregelung aus § 7 gilt auch für Buchungen über Wertkarten.

§ 7 - Absagen, Kündigung und Stornierungsbedingungen durch den Teilnehmer

  1. Erstgespräche, Einzelstunden und Gruppenstunden: Eine Absage oder Verschiebung durch den Teilnehmer muss mindestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin erfolgen. Bei verspäteter Absage oder Nichterscheinen wird das volle Honorar fällig bzw. eine Einheit der Wertkarte abgebucht. Dem Teilnehmer bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Hundeschule kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist (§ 309 Nr. 5 lit. b BGB).
  2. Kurse und Workshops (Vertragliches Rücktrittsrecht / Stornierung): Die Absage oder Kündigung eines fest gebuchten Kurses oder Workshops muss mindestens 14 Tage vor dem offiziellen Starttermin in Textform (z. B. per E-Mail) erfolgen. Bei einer späteren Absage oder bei vorzeitigem Abbruch durch den Teilnehmer wird die volle Gebühr einbehalten bzw. in Rechnung gestellt. Dem Teilnehmer bleibt auch hier ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Hundeschule kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
  3. Gesetzliche Widerrufsrechte für Verbraucher (§ 9) bleiben von diesen Stornierungsregelungen unberührt.

§ 8 - Absagen und Änderungen durch die Hundeschule

  1. Die Hundeschule behält sich vor, Trainingsstunden, Kurse oder Workshops aus wichtigen Gründen (z. B. wetterbedingte Unbenutzbarkeit des Trainingsplatzes, Erkrankung des Trainers, Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl) abzusagen oder zu verschieben.
  2. Bereits gezahlte Gebühren für ausfallende Stunden werden in diesem Fall erstattet oder für einen Ersatztermin gutgeschrieben. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.

§ 9 - Gesetzliches Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen

Ist der Kunde Verbraucher im Sinne des § 13 BGB und kommt der Vertrag ausschließlich unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln (z. B. per E-Mail, Online-Anmeldeformular, Telefon) zustande, steht dem Kunden ein gesetzliches Widerrufsrecht gemäß § 355 BGB zu. Ausführliche Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der separaten Widerrufsbelehrung sowie dem Muster-Widerrufsformular (Teil 2).

§ 10 - Datenschutz und Medienaufnahmen

  1. Die Hundeschule verarbeitet personenbezogene Daten der Teilnehmer ausschließlich zur Vertragserfüllung und Kundenbetreuung gemäß der DSGVO. Ausführliche Informationen hierzu sind in der Datenschutzerklärung zu finden.
  2. Die Nutzung von Messengerdiensten (z. B. WhatsApp) zur Terminabsprache sowie das Erstellen und Veröffentlichen von Foto- und Videoaufnahmen während des Trainings erfolgen ausschließlich auf Grundlage einer separaten, freiwilligen Einwilligung des Kunden (z. B. im Anmeldeformular), die jederzeit für die Zukunft widerrufen werden kann.

§ 11 - Ausschluss von Teilnehmern

Die Hundeschule behält sich das Recht vor, Teilnehmer oder Hunde zeitweise oder dauerhaft vom Training auszuschließen, wenn sie den reibungslosen Ablauf des Trainings erheblich stören, den Anweisungen des Trainers nicht Folge leisten oder Gewalt gegen den eigenen Hund oder andere Hunde anwenden.

§ 12 - Verhalten auf dem Trainingsgelände (Platzordnung)

  1. Auf dem gesamten Gelände der Hundeschule (inklusive Parkplatz und Zuwegen) gilt grundsätzlich eine strikte Leinenpflicht.
  2. Ein Freilauf der Hunde auf der eingezäunten Wiese ist ausschließlich nach ausdrücklicher Freigabe durch die Trainerin gestattet.
  3. Der Hund ist vor dem Betreten des Trainingsgeländes so auszuführen, dass er sich lösen kann. Das Hundeplatzgelände und die Rampenzufahrt dienen nicht als Lösebereiche. Hinterlassenschaften des eigenen Hundes sind vom Halter unverzüglich auf dem gesamten Gelände selbst aufzunehmen und fachgerecht zu entsorgen.
  4. Das Buddeln auf dem Hundeplatz ist den Hunden untersagt. Der Halter hat aktiv dafür Sorge zu tragen, dass der Hund keine Löcher gräbt.

§ 13 - Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Regelungen.